Wie lange dauern die Messungen?
Der Wind verändert sich im Laufe eines Jahres. Im Winter weht er meist stärker als im Sommer und auch Wetterlagen beeinflussen die Windverhältnisse. Damit ein möglichst realistisches Bild entsteht, dauern die Windmessungen mindestens ein Jahr. So kann das unterschiedliche Windaufkommen in den verschiedenen Jahreszeiten berücksichtigt werden.
In Zünikon (Gemeinde Wiesendangen) werden die Daten ab März 2026 erhoben. In Ossingen und Rickenbach beginnen die Messungen im April 2026. Nach Abschluss der Messungen wir der Windmessmast vollständig abgebaut
Wie geht es nach den Messungen weiter?
Nach Abschluss der Messungen werden die gesammelten Daten mit bestehenden Wind-Langzeitdaten (z.B. von naheliegenden Wetterstationen oder Satellitendaten) abgeglichen. Dadurch entsteht eine realistische sowie möglichst sichere, langfristige Prognose der zu erwartenden Windverhältnisse. Auf dieser Basis berechnet Zürich Wind eine Produktionsprognose für mögliche Windenergieanlagen an den Standorten. Diese dient als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen. Zeigen die Messdaten, dass die Nutzung von Windenergie an den Standorten wirtschaftlich sinnvoll ist, wird in einem nächsten Schritt die umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag gegeben.