Die wichtigsten Massnahmen der Energiestrategie 2050
- Ausbau der erneuerbaren Energie
- Steigerung der Energieeffizienz
- Ausstieg aus der Kernenergie
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat 2017 die Energiestrategie 2050 angenommen. Diese sieht neben dem Verbot von neuen Kernkraftwerken eine Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien vor. Der Bund möchte rund 7 % des Stroms mit Windkraft erzeugen. Gemäss Berechnungen des Verbands Suisse Eole könnten im Winter sogar 20 % des Strombedarfs der Schweiz mit Windstrom gedeckt werden. Im Rahmen des sogenannten Mantelerlasses wurde zuletzt ein Zwischenziel der Windenergieproduktion von 2,3 Terawattstunden bis 2030 festgelegt.
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat 2017 die Energiestrategie 2050 angenommen. Diese sieht eine Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau der erneuerbaren Energien und das Verbot von neuen Kernkraftwerken vor. Zudem kann die Schweiz ihren Energieverbrauch bereits heute nicht selbst decken, sondern ist in den Wintermonaten auf Importstrom aus dem Ausland angewiesen. Die Schweiz muss daher die erneuerbare Energieproduktion im Inland ausbauen. Die Kantone werden für Wind- und Photovoltaikanlagen Potentialgebiete definieren und diese im Richtplan aufnehmen, und so einen Beitrag an die Energiestrategie 2050 leisten.
Das Parlament hat im Herbst 2023 das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien ("Mantelerlass") verabschiedet. Die Vorlage schafft die Grundlagen, um in der Schweiz rasch mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Sonne, Wind oder Biomasse zu produzieren. Der Bundesrat hat im November 2025 Teilrevisionen der Energieverordnung und der Energieförderungsverordnung genehmigt. Es geht dabei unter anderem um die Zwischenziele für den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion in der Schweiz bis 2030. Die Windenergie soll bis zum Jahr 2030 2,3 Terawattstunden (TWh) beitragen.